Ausnahmetalent Noè Ponti 

Der Schwimmer Noè Ponti ist spätestens seit seinem Exploit an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio (durchgeführt im 2021) kein unbeschriebenes Blatt mehr. Der junge Tessiner, der im Gambarogno geboren und aufgewachsen ist, liebt es zu reisen und die Welt zu erkunden. Die Liebe zu seiner Heimat und Familie lockt ihn jedoch immer wieder an den Lago Maggiore, wo er lebt und trainiert.  


“Ascona-Locarno repräsentiert in erster Linie meine Wurzeln”, so Noè. Der sympathische Athlet, der bereits im zarten Alter von 2.5 Jahren ohne Schwimmhilfe geschwommen ist und mit sechs Jahren die ersten Wettkämpfe bestritten hat, ist mit seiner Heimat Gambarogno sehr verbunden. Hier ist er aufgewachsen, seine Familie lebt hier und die Leute kennen ihn.  

Die meiste Zeit vom Jahr verbringt er im Ausland oder zumindest ausserhalb seines Heimkantons, dem Tessin. Neben den vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen stehen während dem Jahr auch diverse Trainingslager auf dem Programm. Eigentlich kommt dies Noè sehr entgegen, denn er liebt es zu reisen. Doch nach einiger Zeit fern von zuhause packt ihn das “Heimweh” und er freut sich, in seine gewohnte Umgebung zurückzukehren. Und was vermisst er am meisten, bei längeren Abwesenheiten? ”Ich schätze von allem ein bisschen: das abwechslungsreiche, aber nicht extreme Klima, die Landschaft, eine gewisse Ruhe, die Nähe von Familie und Freunden, dass mich die Leute hier kennen, unterstützen und mir das Gefühl von zu Hause geben und natürlich das Essen!” Wenn es ums Essen geht, hält sich Noè übrigens nicht zurück, denn er braucht die Energie. Ein normaler Trainingsalltag beinhaltet zwei Trainings im Wasser von je zwei Stunden und eine Einheit im Kraftraum. Kein Wunder also, nennt er das CST (Nationales Jugendsportzentrum Tenero) sein zweites zu Hause, denn hier verbringt er seit Kindesalter einen Grossteil seiner Zeit.  

CST Tenero

Apropos Zeit, viel Freizeit bleibt da nicht… Wenn der bekennende Filmliebhaber aber doch einen freien Moment hat, dann verbringt er diesen am liebsten bei einem guten Film, hört Musik oder trifft sich mit Freunden. Ascona-Locarno bietet jede Menge Möglichkeiten zum Wandern, die Sonnentage im Strandbad zu verbringen oder die Region zu erkunden. Seine Rolle als Botschafter der Region Ascona-Locarno zu sein bedeutet ihm viel: “Für mich bedeutet es, die Region, in der ich lebe, touristisch und kulturell zu fördern, aber auch zu versuchen, durch meine Präsenz und mein Handeln positive Werte zu vermitteln.” 

Genau das ist es, was Noè Ponti ausmacht: ein bodenständiger Typ, der trotz seinem Erfolg authentisch und sich selber treu bleibt.  Auch wenn er durch seine imposante Postur, seiner Grösse und den breiten Schultern auffällt, wirkt er zu Beginn schon fast ein wenig scheu. Das verschmitzte Lachen, welches hin und wieder zum Vorschein kommt, lassen aber sofort erahnen, dass dieser Eindruck täuscht. Die jugendliche Leichtigkeit, mit der die Dinge angeht, machen ihn umso sympathischer. Ein Witzchen mit seinem Trainier Massimo Meloni oder einen kurzen Schwatz mit seinen kleinen und grossen Fans lässt er sich neben dem Schwimmbecken nicht entgehen. Wenn es aber um den Sport geht, dann gilt ernst. Um zu erreichen was man will, muss man hart arbeiten. “Um im Schwimmsport erfolgreich zu sein, muss man talentiert sein, Talent allein reicht aber nicht. Es braucht Ehrgeiz, Bereitschaft etwas zu leisten und Durchhaltevermögen” gibt Massimo preis. Und wenn einer versteht, wovon er redet, dann ist es er: Massimo ist Head Coach bei Swiss Aquatics und leitet die Trainingsgruppe in Tenero, die sich aus jungen Athleten und Athletinnen aus der ganzen Schweiz und sogar dem Ausland zusammensetzt. “Ein grosser Vorteil” so Noè, dass er nur wenige Kilometer von seinem Wohnort trainieren und so weiterhin von den Vorzügen des Lago Maggiore profitieren kann. 

Noè’s Insidertipp

“Ich gehe gerne den beliebten Veranstaltungen und Orten nach, denn nicht umsonst sind sie so beliebt. Jedoch sollte man sich unbedingt Zeit nehmen auch die Gegenden zu erkunden, die etwas abgelegener und daher weniger frequentiert sind.” 

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