Empfehlungen für den Wanderer

Bergwandern zählt zu den populärsten Sommersportarten in der Schweiz, macht Spass und ist gesund. Bergwandern birgt aber auch Risiken und Gefahren. Deshalb erfordert es ein hohes Mass an Eigenverantwortung und Gefahrenbewusstsein sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung einer Tour.

 

Bergwander-Regeln

  1. Planen Sie jede Bergwanderung sorgfältig!
  2. Achten Sie auf eine geeignete und vollständige Ausrüstung!
  3. Gehen Sie nie allein auf eine Bergwanderung!
  4. Informieren Sie Dritte über Ihre Tour und melden Sie sich bei der Ankunft am Ziel zurück.
  5. Beobachten Sie ständig die Wetterentwicklung!
  6. Kehren Sie im Zweifelsfall um!

Ausrüstung

Achten Sie auf eine geeignete und vollständige Ausrüstung!

  • Hohe Wanderschuhe mit Profilgummisohle
  • Wind-, Kälte- und Regenschutz
  • Wander- und Landeskarten
  • Proviant und genügend Getränke
  • Sonnenschutz: Sonnenhut, -brille, -crème
  • Wanderstöcke
  • Für den Notfall: Taschenapotheke, Rettungsdecke, Taschenlampe, Handy

Planung

  • Planen Sie jede Bergwanderung sorgfältig.
  • Unternehmen Sie Bergwanderungen nie allein.
  • Wählen Sie die Route vorher anhand von aktuellen Karten (z. B. im Massstab 1:50000 oder 1:25000) und Wanderliteratur aus. Bestimmen Sie Distanzen, Höhendifferenzen und Marschzeit.
  • Stimmen Sie Länge und Schwierigkeitsgrad der Bergwanderung auf Kondition und Können der schwächsten Gruppenmitglieder ab. Denken Sie dabei auch an den Abstieg.
  • Planen Sie genügend Ausweich- oder Umkehrmöglichkeiten sowie Zeitreserven für Unvorhergesehenes ein.
  • Informieren Sie sich über die aktuellen Wegverhältnisse.
  • Studieren Sie den aktuellen Wetterbericht: www.meteoschweiz.ch oder Telefon 162.

Verhalten unterwegs

 

  • Informieren Sie Dritte über Route und Ziel. Vergessen Sie nicht, sich bei der Ankunft am Ziel zurückzumelden!
  • Bleiben Sie immer auf den gekennzeichneten Wegen.
  • Erhöhen Sie Ihre Trittsicherheit mit einer optimalen Gehtechnik: Setzen Sie aufwärts die ganze Sohle auf, nicht nur den Ballen. Neigen Sie beim Abwärtsgehen den Oberkörper nach vorne und beugen Sie die Knie. Gehen Sie breitbeinig und kontrolliert.
  • Rasten Sie regelmässig.
  • Trinken Sie viel, auch ohne Durst.
  • Überwachen Sie die Zeitplanung ständig und nehmen Sie gegebenenfalls Routenkorrekturen vor.
  • Gehen Sie bei Schlechtwettereinbruch, plötzlichem Unwohlsein oder anderen Schwierigkeiten kein Risiko ein. Kehren Sie rechtzeitig um und erzwingen Sie nichts.
  • Wenn Sie sich verlaufen haben: Bleiben Sie in der Gruppe zusammen. Kehren Sie zum letzten bekannten Punkt zurück. Warten Sie auf bessere Sicht und steigen Sie nicht durch unbekanntes Gelände ab.

Bei einem Unfall

Leisten Sie erste Hilfe und sorgen Sie für Kälteschutz. Holen Sie Hilfe, aber lassen Sie Verletzte nach Möglichkeit nicht allein.

Internationales Notrufzeichen

Sechsmal in der Minute ein Zeichen geben (z. B. rufen, blinken mit Lampe, Tuch schwenken) ? eine Minute warten ? wiederholen.
Als Antwort dreimal in der Minute ein Zeichen geben.

REGA 1414
Sanitätsnotruf 144
Polizeinotruf 117

 

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