Valle Onsernone

Locarno


Eine gewundene Strasse verbindet die Dörfer des Onsernonetals und gibt den Blick auf einen unwegsamen Talgrund frei, durch dessen Schlucht der Fluss Isorno tobt. Hoch darüber breiten sich die Dörfer auf Terrassen aus. Zeuge eines magischen Gleichgewichts zwischen Mensch und Natur sind die traditionellen Steinhäuser mit den Holzbalkons.
In Comologno, Russo, Berzona und Auressio ist diese ländliche Bauweise mit vornehmen, herrschaftlichen Häusern durchsetzt, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Erträge des kargen Bodens vereinten sich mit dem Reichtum, der durch die Strohflechterei und durch die Auswanderung ins Tal floss. Ein Beispiel dafür ist die flämische Malerei in Mosogno.

 

Die Dörfer Spruga, Crana, Vergeletto und Gresso laden dazu ein, den beschwerlichen Aufstieg zu den Maiensässen zu unterbrechen. Von der Kirche in Loco, die im dreizehnten Jahrhundert errichtet wurde, sieht man, wo sich das Onsernonetal mit dem Centovalli vereinigt. Dieses Gotteshaus hat vielleicht den Zweck, alle jene Reisenden zuversichtlich zu stimmen, die die Absicht hegen, sich auf kühn über grössere und kleinere Abgründe geschlagene Brücken zu wagen.

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