Auf Schusters Rappen durch das Verzasca-Tal

Vogorno

Wegen seiner landschaftlichen Schönheit und dem Wegverlauf zwischen den Wäldern, entlang dem smaragdgrünen Fluss ist der Sentierone im Verzascatal sicherlich eine der bevorzugtesten Wanderungen im Tessin. Der Weg folgt dem antiken Saumpfad, zwischen alten rustikalen Gebäuden, Kapellen, Brücklein, Wasserfällen und Blumenwiesen. Dieser Spaziergang ist auch bei Gruppenausflüglern und Familien sehr beliebt, denn er ist einfach und man kann ihn jederzeit unterbrechen, dank der zahlreichen leicht erreichbaren Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel, um zurückzukehren. Im Sommer kann man sich zudem mit einem erfrischenden Bad im Fluss wieder erholen.

Man kann entweder von Mergoscia oder vom Verzasca-Staudamm starten. Im ersten Fall gelangt man nach Corippo, auf einem Weg etwa hundert Meter Höhe über dem Stausee. Danach steigt man zum Bivio di Corippo hinab. Bei der zweiten Variante, ab dem Staudamm, kommt man auf einer langen Strecke durch den Wald durch die diversen Fraktionen von Vogorno, und sodann wieder durch den Wald zurück ebenfalls zum Bivio di Corippo. Von da geht es einen ebenen Weg entlang bis zum Dorf Lavertezzo, sehr bekannt wegen seiner doppelbogigen Brücke und den herrlichen Tümpeln mit ihrem grünen Wasser.

Weiter geht es nach Brione, entlang einer Strecke, auf der vor einigen Jahren der Sentiero per l’arte (Der Weg für die Kunst) realisiert wurde, und auf dem noch einige Skulpturen von zeitgenössischen Künstlern zu erkennen sind, eingebettet in einen wahrlich geglückten natürlichen Kontext. Es handelt sich um unterschiedliche Werke, sei es im Stil, in der Technik oder wegen der Materialien (Keramik, Holz, Metall, Glas und Stein). Wie vorgesehen, sind einige der Skulpturen mit der Natur „verschmolzen“, während andere hingegen ihren Originalzustand beibehalten haben.

Der Weg geht weiter zwischen alten Bauten und Kapellen – man kann sogar noch einige erst kürzlich ausgestellte Wolfsfallen betrachten – bis zum letzten Dorf. In Sonogno befinden sich die Casa della lana (das Haus der Wolle) und das ethnografische Museum, in dem die Geschichte des Tales und jene der Schornsteinfeger bewahrt werden. Von Sonogno kehrt man mit dem Postauto zurück.

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