Wandern durch die Laubwälder des Maia-Waldreservats

Arcegno

Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle in Arcegno (direkt vor der Kirche), die in wenigen Minuten vom städtischen Parkplatz am Ortseingang zu erreichen ist. Die Route führt weiter durch den Dorfkern, bevor man ins Ortighée-Tal hinunter steigt. Folgen Sie immer dem Wegweiser Maia. Nach wenigen Minuten erreichen Sie eine kleine Brücke, an der eine Informationstafel den Eingang zum Waldreservat markiert.
Der sanft ansteigende Weg führt durch einen Wald mit abwechslungsreicher Atmosphäre. Schon bald erreichen Sie eine Hochebene mit einer der vielen «Blasen», die das Maia-Waldreservat zieren - ein Ort der Poesie. Weiter auf Ihrem Weg, wieder hinab, wandern Sie durch Wälder mit umgestürzten Bäumen, an deren Seite sich junge Bäume behaupten. 
Immer weiter entlang des Weges gelangt man zu einem grossen Teich mit einer Insel und einem Streifen aus Schilfrohr, ein idyllischer Platz, der zum Verweilen einlädt. Dieses Biotop wurde in die Liste der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung aufgenommen. Im April und Mai kann man mit etwas Glück den seltenen Teichmolch beobachten. Wenn Sie zur richtigen Jahreszeit unterwegs sind, finden Sie die seltenen Salbeiblättrige Zistrosen (eine geschützte Art, die im April und Mai blüht).
Jenseits des Weges liegt ein mit Kastanienbäumen bewachsener Hang. Gegen Ende unserer Wanderung geht es wieder aufwärts durch unterschiedliche Waldformationen mit zum Teil recht viel Totholz. Nach einiger Zeit erreichen Sie einen faszinierenden kleinen See im Wald. Hier hat man von April bis Mai manchmal abends die Gelegenheit, dem Teichfrosch bei einem schönen Konzert zu lauschen. Im Anschluss lohnt sich ein Abstecher zu einem bedeutenden Aussichtspunkt, dem Hügel Barbescio. Wenn Sie dann wieder hinuntergehen, treffen Sie auf ein weiteres Moorgebiet, hier finden Sie eine der Maria gewidmete Kapelle. Nicht weit entfernt, auf der oberhalb verlaufenden Strasse, befindet sich die Schule im Wald von Arcegno (Scuola nel Bosco). Daneben liegt ein weiteres Feuchtgebiet, wo man mit etwas Geduld die elegante Blauflügel-Prachtlibelle beobachten kann. Auf ihrem Weg zurück, auf dem Sie die herrliche, vielfältige Waldflora bestaunen können, stossen Sie schliesslich wieder auf den Naturpfad, den Sie bereits auf dem Herweg genommen haben, und steigen nach Arcegno, dem Ausgangspunkt, hinauf. Die einfache Route ist ca. 4,5 km lang und dauert ca. 2-3 Stunden. Alternativ können Sie auf dem Rückweg der «Strada di Polacchi» (Polenstrasse) folgen, die direkt nach Arcegno führt. Auf dem Weg dorthin befindet sich eine Gedenktafel zur Erinnerung an die polnischen Flüchtlinge, die sie während des Zweiten Weltkriegs angelegt haben.

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