Locarno-Alpe di Neggia

Vira

Ausgangspunkt ist Locarno, der Austragungsort der berühmten Filmfestspiele. Die ersten Kilometer legt man auf einem Veloweg den See entlang zurück, danach geht es über die Magadinoebene.
In Magadino, wo Palmen im Kontrast zu den umgebenden Bergen mediterranes Flair versprühen, kommt man wieder zum Lago Maggiore. Etwa 10 km weiter überquert man bei Dirinella die Grenze zu Italien.
Nach weiteren 10 km beginnt die Bergfahrt auf die Alpe di Neggia. Die recht steile und schmale Strasse steigt über zahlreiche Serpentinen rasch an. Der Blick auf den See ist einfach umwerfend.
Mit Ausnahme einer kurzen flachen Strecke in Garabiolo steigt die Strasse 11 km lang stetig an, während man immer weiter ins Val Vedasca hinein gelangt. Anschliessend fährt man 6 km lang mal aufwärts, mal abwärts, bis Indemini, wo man wieder in die Schweizer Boden unter den Rädern hat.
Der letzte Teil ist richtig hart: Auf 4,5 km bewegt sich die Steigung zwischen 8 und 10 %, bist schliesslich die Passhöhe Alpe di Neggia auf 1395 m geschafft ist. Insgesamt sind es 1177 Höhenmeter auf 21,5 km, diese Zahlen können problemlos mit denjenigen der grossen Alpenpässe mithalten.
Oben auf der Passhöhe zwischen dem Monte Gambarogno und dem Monte Tamaro bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Gipfel, die bei Locarno über dem Verzascatal hochragen. Im Restaurant dort oben lässt sich diese ausgiebig geniessen.
Die Abfahrt nach Vira ist steil: Es erwarten einen durchschnittlich 9,5 % Gefälle und 33 Serpentinen. Da ist Vorsicht geboten! Anschliessend geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück nach Locarno.

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