Rovana Tal: Linescio – Cerentino – Bosco Gurin

Cevio

Beim Betreten des Rovana-Tals entdeckt man eine Welt, in der die Zeit scheinbar stillgestanden hat. Malerische Dörfer mit charakteristischen Steinbauten, wunderschöne, terrassenförmig angelegte Weiden und bedeutende historische Palazzi überraschen die Velofahrer, die das Tal im Tessin hochfahren, das im Laufe des letzten Jahrhunderts am meisten Abwanderung erlebte.

Gleich hinter Cevio, nachdem man die Talsohle hinter sich gelassen hat, lässt der Verkehr nach und die Straße windet sich in einer Reihe von Serpentinen hinauf in große Höhe. In Linescio angekommen stechen einem sofort die beeindruckenden Trockenmauern ins Auge, die sich über mehr als 25 km erstrecken und charakteristisch für das erste Dorf im Rovana-Tal sind. Von dort aus führt die Straße weiter durch Kastanienwälder und Wiesen bis nach Cerentino, wo man an eine Gabelung kommt. 
Vom Dorfkern aus Richtung Westen verläuft eine schmale Straße über Campo Vallemaggia bis nach Cimalmotto. Folgt man hingegen weiter der Hauptstraße, gelangt man zu dem Anstieg, der in das Walsertal Bosco Gurin führt. Das einzige Tessiner Dorf, in dem man Deutsch spricht, ist ein Ziel, das sich echte Zweiradfans nicht entgehen lassen dürfen.

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