Der Riesenkalmar

 

Locarno

Vom bis

Angelas Leben ist absurd und unverständlich, wie das eines jeden von uns. Als Mädchen ließen viele Träume und Leidenschaften ihr Herz höher schlagen, doch die starren Bahnen der Gesellschaft und Familie führten sie in eine Situation, die wie eine bittere Pille im Hals steckt und weder nach oben noch nach unten geht. Heute mehr denn je: Sie kehrte zum Büroessen nach Mailand zurück, doch die Rückkehr der Urlauber vom Meer blockiert sie in der Schlange in Richtung Roncobilaccio.
Angela verflucht all diese Menschen, sie verflucht auch das Meer, aus dem sie zurückkehren. Und sie hat immer noch den Mund offen, als eine unmögliche Welle sie mitreißt, überwältigt und ihr Leben auf den Kopf stellt. In einem Strudel außerhalb der Welt und des Weltraums wandert er zusammen mit einem seltsamen und altmodischen Kerl, Montfort, umher, der aus einer anderen Nation und einem anderen Jahrhundert stammt, und sie haben nur gemeinsam, dass sie nicht wissen, wie es geht bin dort gelandet. Damit beginnt ihre Reise, die sie Welle für Welle dazu zwingt, die Abenteuer von Frauen und Männern zu erleben, die stattdessen den Mut hatten, das Meer und das Leben als ein einziges, erstaunliches Wunder anzunehmen. Unbekannte, aber grundlegende Leben, unglaublich, aber sehr wahr, verbunden durch den festen Glauben an die Existenz eines Tieres, das so riesig und weit von der Normalität entfernt ist, dass es jahrtausendelang als Legende galt: der Riesenkalmar.

TYPOLOGIE

  • Theater