Locarno

Lori Hersberger

Vom bis

Für die diesjährige Frühjahrsausstellung in seinem Kunstraum arte-ria konnte Architekt Christoph Zürcher den Schweizer Künstler Lori Hersberger gewinnen.

Der 1964 in Basel geborene, aber schon lange in Zürich lebende Hersberger sorgte 1999 an der Biennale von Venedig für Aufsehen, als er einen Seitenkanal im Arsenale mit einem bunten Flickenteppich auslegte. Die damalige Biennale war von Harry Szeemann kuratiert worden, für den wiederum Christoph Zürcher tätig war. So lernten sich die beiden kennen.

Und so ist der inzwischen vielfach prämierte Hersberger – genau 20 Jahre nach der Biennale - nun im Kunstraum arte-ria von Locarno zu Gast. Er hat seine künstlerische Arbeit inzwischen durch abstrakte Malerei erweitert - versteht sich als Maler und Bildhauer. Ins Auge stechen in der kleinen Ausstellung insbesondere die verspiegelten Chromstahlquader, aus deren Inneren die Luft herausgesogen wurde. Ähnlich wie bei einer Plastikflasche, die vakuumiert wird, entsteht auch im Stahlquader eine Bruchstelle, welche den Moment des Zusammensackens zeigt. Die erklärt den Titel der Ausstellung: «Un momento». Im Ergebnis wirft die  deformierte Spiegeloberfläche die Betrachter sowie den Raum zerflossen zurück.

Sollte einem Besucher eine solch verspiegelte Stahlskulptur bekannt vorkommen, dürfte es kein Zufall sein. Vor der Ghisla Art Collection in Locarno (Via Ciseri 3) steht ein Totem aus drei Quadern, das just von Lori Hersberger im Jahr 2014 geschaffen und dort aufgestellt wurde.

Oeffnungszeiten:
Montag - Freitag, 08.30 - 12.30 / 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag geschlossen
oder nach Vereinbarung

Megr dazu: www.arte-ria.ch.
  

TYPOLOGIE

  • Ausstellungen und Messen

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