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Der zweite Weltkireg im Tessin: Das Aufkommen des illegalen Handels als Antwort auf die Rationierung.

Das Onsernone und der Schmuggel.

Am ersten September 1939 marschiert Nazi-Deutschland in Polen ein, es wird eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte Europas und der Welt aufgeschlagen. Die Schweiz wird vom direkten Kriegsgeschehen verschont und doch prägen die Ereignisse, die sich ausserhalb der  Grenzen abspielen, den Alltag in unserem Land stark.

Im Onsernone intensiviert sich, wie auch andernorts, ein für Grenzregionen typisches Phänomen: der Schmuggel. Angesichts der schlechten Versorgungslage - es fehlen insbesondere auch Lebensmittel – blüht der grenzüberschreitende illegale Handel über die Bergketten zwischen dem Valle Vigezzo (und den anderen Ossolatälern) und dem Onsernone auf.

Achtzig Jahre nach dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs, in einer durch globalen Freihandel gekennzeichneten Zeit, freut sich das Museo Onsernonese, eine Ausstellung zu präsentieren, die daran erinnert, wie mit einer illegalen, grenzüberschreitenden Wirtschaftstätigkeit vor nicht allzu langer Zeit, unter schwierigsten Bedingungen die Tessiner und ihre italienischen Nachbarn die Existenz ihrer Familien sicherten.

Öffnungszeiten14.00 - 17.00 Uhr
April - Juni: Mittwoch, Donnerstag und Samstag, Sonntag
Juli - Oktober: Mittwoch bis Sonntag
Geführte Besichtigungen oder Basuche ausserhalb der Oeffungszeiten nur auf Anfrage.

Preise:
Erwachsene CHF 5.00
Kinder CHF 3.00

Mehr dazu: www.museonsernonese.ch.
  

TYPOLOGIE

  • Ausstellungen und Messen

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