Museum Valmaggia

Cevio

Mensch und Natur in einem Tal im Süden der Alpen
Das Museo di Valmaggia, mit Sitz in Cevio, wurde 1963 eröffnet. Sein Ziel ist die Bewahrung und Aufwertung des ethnografischen Erbes des Maggiatals. Der architektonische und landschaftliche Kontext der beiden Ausstellungssitze ist von grossem Reiz: Die beiden Paläste befinden sich im Dorfteil Cevio Vecchio, in Bürgerhäusern, die ab 1500 von den Familien Franzoni gebaut wurden, die über zwei Jahrhunderte lang die Landvögte in ihrer Funktion unterstützten und somit eine wichtige politische und wirtschaftliche Rolle spielten.

Das Museo di Vallemaggia ist ein Muss für alle, die das Tal besuchen und es kennenlernen wollen. Seine reiche Naturlandschaft und die überraschenden Spuren, die der Mensch hinterlassen hat, ziehen alle in ihren Bann und bezeugen den Einfallsreichtum und die Funktionalität der täglichen Arbeit.

Der Palazzo Franzoni, Hauptsitz des Museums
Im eindrücklichen Palazzo Franzoni aus dem 17. Jahrhundert, der 2002 renoviert wurde, sind verschiedene Dauerausstellungen zu sehen, die den Bewohnern des Tals und dem Territorium, in dem sie leben, gewidmet sind.

Gezeigt werden die natürlichen Reichtümer des Tals, das von Felsen und dem Fluss beherrscht wird. Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Geschichte und die Religiosität, die Frau, der Lebenszyklus, die Tierhaltung und die Weidewirtschaft, der Speckstein. Ausserhalb des Museums – neben dem weiten Hof, dem mächtigen Portal und einer Nische, die früher als Bienenstock genutzt wurde – befindet sich eine gigantische Presse von piemontesischem Typ, eine der grössten, die im Tessin noch zu sehen sind.


Vom Erdgeschoss des Hauptsitzes gelangt man durch einen unterirdischen Gang in eine aussergewöhnliche unterirdische Welt. Sie besteht aus einem Keller und einem Grotto, die früher für die Haltbarmachung und die Umwandlung der Produkte der Erde verwendet wurden. Ein riesiger Felsblock von rund 10'000 Kubikmetern erhebt sich darüber.

Der didaktische Pfad „Cevio und die grotti“, ein Museum im Freien

Hinter den beiden Museumssitzen beginnt ein Pfad, auf dem man zwischen den Felsblöcken eines grossen Bergsturzes über sechzig Grotti entdecken kann. Es handelt sich um eine Welt, die nur scheinbar vom unproduktiven Stein beherrscht wird, dem sich der Mensch mit Einfallsreichtum und Funktionalität angepasst hat.

Oeffnungszeiten vom 2. April bis 31. Oktober 2019:

Dienstag - Sonntag, 13.30 - 17.00 Uhr
Montag geschlossen
geschlossen am Ostern, am Ostern-Montag und Pfingsten-Montag geöffnet.

Eintrittspreise:

Erwachsene und AHV: CHF 6.00
Kinder bis 16 Jahren: CHF 3.00
Familien: CHF 12.00
Gruppen: CHF 4.00 /pP. (min. 10 Erwachsene)
IA: freier Eintritt

Mehr dazu:  www.museovalmaggia.ch.

SIEHE AUCH:
Ausstellung Zwei Welten begegnen sich. Robert und Evelyne Gallay im Maggiatal
vom 13. April bis 31. Oktober 2020.
  

MUSEEN

  • Ethnographische Museen

Suche auf ascona-locarno.com


Ergebnisse gefunden