Oratori in Val Bavona

Cavergno

An der Strasse ins Bavonatal begegnen wir zuerst der Kapelle S. Luigi, die gegen Ende des 19. Jhdts von der inzwischen ausgestorbenen Familie von Giovan Luigi Tuni aus Cavergno erbaut wurde.
In Mondada befinden sich die Kapelle der Madonna Addolorata und eine als Zufluchtsort dienende Kapelle, die Auswanderer nach Australien 1854 bauen liessen.
In Fontana steht das Oratorium Santi Giacomo e Filippo aus dem 17. Jhdt, vergrössert 1780 (Gemälde aus dem 17./18. Jhdt).
An der Strasse nach Sabbione die Kapelle Sacro Cuore, in der Siedlung Sabbione selbst Santa Croce aus dem 19. Jhdt.
In dem der heiligen Katharina geweihten Kirchlein in Ritorto wird ein Gemälde von Pancaldi Mola aus Ascona (17. Jhdt) aufbewahrt.
Die Marienkirche in Foroglio birgt ein Gemälde aus Rom (Vorstellung Jesu im Tempel, 1768) und einen beachtlichen Flügelaltar aus dem Jahre 1573, ähnlich demjenigen aus dem Kirchlein in Gannariente.
Die Kapelle von Roreto wurde 1573 gebaut und ist Maria Magdalena gewidmet, die auch auf einem Gemälde im Innern verehrt wird.
Das Oratorium von Fontanellata geht auf das 17. Jhdt zurück; das Altarbild in der Loreto-Kapelle von Faedo stammt aus Rom (17. Jhdt). Das Kirchlein von Gannariente (siehe unter diesem Namen) wird jährlich anfangs Mai auf einer Prozession durch das ganze Tal besucht.
In der Kapelle San Giuseppe in Sonlerto (1768, aber älteren Ursprungs) ist ein Gemälde von A. Rinaldi zu sehen.
Auch die hinterste Siedlung, San Carlo Bavona, verfügt über ein Kirchlein, in dem die in Presa abgelösten Fresken aufbewahrt werden.
Am alten Maultierpfad waren zahlreiche Kapellen anzutreffen, die sich teilweise erhalten geblieben sind, so die Cappella dei Dolori unweit Cavergno (Fresko der Schmerzensmutter) die von Romano Dadò 1980 ausgemalte Cappella del Canton und die im 17. Jhdt entstandene Cappella della Varda mit zahlreichen Votivtafeln.

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