Festival Warm Up Concert: Tra Mondi – Zwischen Welten | Anteprima Cornèr Banca
Locarno
02.09.2026
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02.09.2026
Grigori Sokolow bezeichnet das Talent der 2007 geborenen Pianistin Alexandra Dovgan als aussergewöhnlich – sie sei nicht nur ein Wunderkind, sondern eine reife Persönlichkeit mit beeindruckender Tiefe in ihrem Spiel. In diesem Jahr debütiert Alexandra Dovgan in der Carnegie Hall sowie in der Berliner Philharmonie.
1808 brachte Beethoven solistisch und dirigierend zugleich sein Klavierkonzert Nr. 4 zur Uraufführung. Die Reaktionen des Wiener Publikum bewegten sich zwischen Begeisterung und Erschöpfung, denn das Werk war in einem über vier Stunden andauernden Konzertmarathon eingebettet. Für Aufsehen sorgte auch, dass Beethoven während des Dirigierens vom Klavier aus den Kerzenleuchter wegschlug. Sein Schüler Carl Czerny verglich Beethovens Aussehen beim Spielen mit Robinson Crusoe, dessen «pechschwarzes Haar sich zottig um seinen Kopf sträubte».
Weniger wild, dafür vollbärtig und im dunklen Gehrock reiste der 51-jährige Antonin Dvořák mit seiner Frau und zwei seiner Kinder nach Amerika. Neun Tage dauerte die Reise mit dem Schiff von Bremen nach New Jersey. Von einer Mäzenin hatte Dvořák den Auftrag erhalten, als Direktor am New Yorker Konservatorium eine eigenständige amerikanische Nationalmusik zu entwickeln. Die Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 9 «Aus der Neuen Welt» am 17. Dezember 1893 sollte zum Musikereignis des Jahrhunderts in New York werden. Tatsächlich rief die Premiere der «Neunten» in der berühmten Carnegie Call stürmischen Jubel hervor – der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.
Alexandra Dovgan, Klavier
Orchestra Sinfonica di Milano
Emanuel Tjeknavorian, Leitung
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Pause
Antonín Dvořák (1841-1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 75 «Aus der neuen Welt»
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