Panoramawanderung im wildesten Tal der Region Lago Maggiore. Auf alten Pfaden genießt man die Ruhe des Onsernone-Tals. Dichte Wälder, Wasserfälle und versteckte Rustici säumen die Strecke. Der Blick reicht über die tiefen Täler bis zum Lago Maggiore.
300 Kurven führen hinauf nach Spruga, dem letzten Dorf im Onsernone-Tal, auf 1100 m Höhe. Das pittoreske Tessiner Dorf thront auf einer sonnigen Terrasse über der tiefen Schlucht des Flusses Isorno. Mit seinen rustikalen Steinhäusern, den Bergalmen, steilen Pfaden und waldähnlichen, urwaldartigen Flächen hat das Tal seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Von Spruga steigt der treppenartige Pfad serpentinenartig hinauf zum Al Piansécc. Im Schatten der Lärchen folgt man dem alten Pfad bis zur Alpe Pescéd. Nach weiteren 200 Metern Höhendifferenz wird der höchste Punkt der Wanderung erreicht und das Bergmassiv Munzzelümm. Der aussichtsreiche Bergweg umrundet den Alpensee Salèi, perfekt zum Erfrischen an warmen Sommertagen. Kurz darauf erreicht man die Alpe Salei und die gleichnamige Hütte. Die Hütte Salei steht mitten auf weiten Wiesen, wo im Frühling der Birkhahn sein Werberitual zeigt und im Sommer Kühe weiden. Eine Pause auf der sonnigen Terrasse lohnt sich: der Ausblick reicht bis zum Lago Maggiore. Wer die 1100 Höhenmeter des Aufstiegs vermeiden möchte, kann die Hütte mit der Seilbahn von Vergeletto erreichen.
Von der Hütte Salei beginnt der 30-minütige Aufstieg zum Pizzo Zucchero. Der Pfad steigt zuerst sanft, dann wird er steiler. Auf dem Gipfel schweift der Blick über die Täler Vergeletto und Onsernone bis zum Magadino-Ebene. Bei guter Sicht ist in der Ferne das Monte-Rosa-Massiv zu erkennen. Auf der Schaukel „Swing the World“ ist der Ausblick noch genussvoller.
Der Rückweg zur Hütte folgt dem gleichen Weg wie der Aufstieg. Von dort biegt der Pfad links ab und führt durch das idyllische Val Lavadina, vorbei am sonnigen Weiler Lig'ünc bis nach Comologno. Der letzte Abschnitt nach Dorf ist wieder treppenreich.
(Quelle: SvizzeraMobile)
Achtung: Im Gebiet der Hütte Alpe Salei und des Alpensees Salei sind Herden mit Schutzhunden bewacht.