Kapellen von G. A. Vanoni

Aurigeno

Der Maler Giovanni Antonio Vanoni (1810-1886) hat in seinem Geburtsort Aurigeno und dessen Umgebung wertvolle Spuren hinterlassen: zahlreiche Nischen, Fresken mit religiösen Themen, Bildstöcke am Weg, der von Ronchini nach Aurigeno und schliesslich Terre di fuori führt. In der Nähe der Pfarrkirche von Aurigeno steht die Votivkapelle, die Bartolomeo Barca 1853 in Auftrag gegeben hat. Die Jungfrau Maria ist von Johannes dem Täufer und dem heiligen Bartholomäus umgeben. Unverwechselbar der flatternde Mantel in dem für Vanoni typischen kräftigen Blau. Oberhalb der Nische thront Gottvater, aussen sind die Heilige n Petrus und Paulus, Lucia und Defendente zu erkennen. Alle Figuren sind von Windungen und Muscheln im vom Maler meisterhaft beherrschten Rokokostil umrahmt. Im Ortsteil Terre di fuori ist die Votivkapelle der Madonna Addolorata zu beachten. Die Figur der Schmerzensmutter im Innern des Gebäudes wird von San Rocco und Sant'Antonio flankiert. Davor die Seelen im Fegefeuer, an den Aussenwänden anmutige Porträts der Heiligen Philomene und Rosa. Die Inschrift, die den Beweggrund für das fromme Bauwerk a ngibt, lautet: "Pia cella ad esaudire di Maria sua suocera il voto, Rosa Barca intese l'anno 1853". Dieses Fresko ist eines der wenigen, die der Künstler mit seinem Namen versehen hat.. Das mit Fresken versehene Gehäuse auf Granitsäulen auf dem Friedhof trägt die Jahrzahl 1858. Dargestellt wird die Grablegung Christi, im Hintergrund ein suggestives Szenario. Auf dem oberen Streifen ist die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies zu sehen. Das Fresko in der Mitte wurde 1983 restauriert, als ein grosser Teil der Inschrift en bereits verschwunden waren. Auf der Vorderseite prangt ein makaber anmutendes Stilleben.

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