Wir starten den Tag mit Frühstück in einem der kleinen Cafés. In den Gassen und am Seeufer weht stehts die Brise der Dolce Vita, vor allem mit einem Cappuccino in der Hand und einer Brioche auf dem Teller. Wir gehen zu den Treppen, die uns zum Monte Verità führen. Der steile Aufstieg eignet sich nicht für alle, aber von hier kann man ein wunderschönes Erinnerungsfoto machen. Alternativ kann man auch ein Taxi oder das eigene Auto nehmen.
Der Hügel, der über Ascona ragt, ist wegen seiner Kultur und Geschichte bekannt. Der Park ist von Grün umgeben und beherbergt unter anderem die nördlichste Teeplantage Europas, einen Museumskomplex, der die Geschichte des Hügels bezeugt, und eine Hotelanlage. Zwischen 1902 und 1920 war der Monte Verità Heimat einer Naturalisten-Kolonie, deren Spuren noch heute sowohl im Park als auch im Museum Casa Anatta zu sehen sind. In dieser Zeit hat es Revolutionäre, Philosophen, Schriftsteller und Künstler hierhergezogen. Der Hausberg von Ascona ist ausserdem Austragungsort der Eventi Letterari Monte Verità, bei denen jedes Jahr internationale Persönlichkeiten aus der Literatur mit einem zeitgemässen Thema konfrontiert werden. Wenn wir Glück haben, findet im Teehaus Loreley gerade eine Teezeremonie statt oder wir geniessen ein leckeres Mittagessen im Restaurant.