Mit dem Schiff auf dem Lago Maggiore

Der Lago Maggiore, italienisch auch Lago Verbano, grenzt an Italien und die Schweiz. Genauer gesagt ist er eingebettet zwischen dem Kanton Tessin und den Regionen Piemont und Lombardei. Das einzigartige Klima und die Schönheit der Ortschaften an seinen Ufern machen ihn zu einem attraktiven Ausflugsziel. Den See mit seinen intensiven Farben und die ihn umrahmenden Berge an Bord eines Schiffes zu entdecken, rundet die Ferien in der Gegend mit einem besonderen Highlight ab. Entdeckungsfreudige aufgepasst: Alle Ankerplätze sind gute Ausgangspunkte zur Erkundung weiterer Perlen der Region. 


Unsere Kreuzfahrt beginnt in Locarno, von wo aus wir mit dem Schiff in Richtung Gambarogno fahren. Über dem Seeufer erhebt sich nicht nur der gleichnamige Berg, sondern hier befindet sich auch der Botanische Garten von Gambarogno. Der Garten ist voller Azaleen, Alpenrosen, Föhren, Wacholder, Efeu, exotischer Tannen sowie verschiedener Arten von Kamelien und Magnolien. Die ideale Jahreszeit für einen Besuch ist der Frühlingsanfang: Dann ist der Garten von hellrosa Blüten übersät und betört mit seiner ganzen Pracht. Erfrischung bietet in den Sommermonaten der Sprung in den See im malerischen Strandbad in San Nazzaro. 

Dank des mediterranen Klimas steht Badefreuden im Lago Maggiore ab Frühsommer nichts im Wege. In dieser sonnenverwöhnten Region steigen die Temperaturen rasch an. Die Dörfer entlang der Ufer sind berühmt für ihre hellen Sandstrände und die gut ausgestatteten Strandbäder. Vom Hafen in San Nazzaro fahren wir mit dem Schiff weiter in Richtung Brissago. Nach etwa fünfzehn Minuten macht das Schiff an der pittoresken Schiffanlegestelle von Ascona fest, und zwar direkt an der berühmten Piazza am Seeufer. Wer vom Schiff geht, wird von den typischen Häusern mit ihren farbenfrohen Fassaden empfangen, die ein mediterranes Flair versprühen. Neben einem kleinen Vormittagsimbiss in einer der Bars an der Piazza lohnt sich ein Streifzug durch die Strassen der historischen Ortschaft mit ihren Innenhöfen, Gassen und Kunstgalerien. Wer noch Zeit und Lust hat, kann den Ort bis zur Treppe durchqueren, die zum über Ascona liegenden Hügel namens Monte Verità hinaufführt. Der Aufstieg zu Fuss ist relativ anspruchsvoll, jedoch durchaus lohnenswert (der Monte Verità ist auch per Bus zu erreichen). Neben einem Museum, einem Veranstaltungszentrum und einer Teeplantage stösst man auf die Zeugnisse der Naturistenkolonie, die sich hier Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts etabliert hatte. 


Eine weitere Viertelstunde mit dem Schiff von Ascona entfernt ragt mit den Brissago-Inseln das eigentliche botanische Juwel des Tessins aus dem Wasser. Hier findet sich der schweizweit einzige Botanische Garten auf einer Insel, der sich seiner Pflanzen aus allen Teilen der Welt rühmt. Dank des durch den Lago Maggiore begünstigten regionalen Klimas gedeihen hier tatsächlich typisch mediterrane und subtropische Pflanzen, die an keinem anderen Ort der Schweiz zu finden sind.

Der Park bietet vielfältige, besonders schöne und stimmungsvolle Landschaftsbilder, und Kinder können sich auf spannende Schatzsuche begeben. Und welcher Platz wäre schon geeigneter für Piratenspiele als eine Insel? Ausserdem befindet sich im Park in der Villa Emden, die in den 1930er- Jahren gebaut wurde, ein Restaurant. Danach geht es mit dem Schiff zurück nach Brissago, einem kleinen Dorf, das sich zwischen dem Seeufer und den steilen Berghängen erhebt. Eine Oase des Friedens und der Ruhe, und der perfekte Rückzugsort für einen Urlaub ganz im Zeichen der Erholung. Die Privatgärten sind hier reich an für den Mittelmeerraum typischen Pflanzen, darunter Zitronen- und Orangenbäumen. Die Rückfahrt mit dem Schiff nach Locarno ist die ideale Gelegenheit, vom See aus die zuvor besuchten Orte noch einmal an sich vorbeiziehen zu lassen, an Deck die Sonne und das laue Lüftchen zu geniessen, und zu entspannen. Zum Abschluss des Ausflugs kann man mit der Standseilbahn zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso in Orselina fahren. Ein Besuch dieser prunkvollen, förmlich an einem Felsvorsprung klebenden Kirche, lohnt sich ihrer Schönheit wegen, aber auch für die spektakuläre Aussicht, die sich vom Laubengang aus bietet. Hinunter gehts über den Kreuzweg (der meist im Aufstieg gemacht wird) bis zur Altstadt, wo man den Tag auf der Piazza Grande ausklingen lassen kann.

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