Mit dem Fahrrad durch das Vallemaggia

Sicher auf zwei Rädern durch das Vallemaggia. Dank des Velowegs ist die Tour ideal um gemütlich oder mit der Familie dieses bezaubernde Tal abseits der Hauptstrasse zu entdecken. Über Brücken, durch traditionelle Dörfer und Wälder, dem Fluss Maggia entlang nach Cavergno.


Wir starten in Ponte Brolla (auch ab Locarno möglich), wo sich der Fluss Maggia seinen Weg durch den Gneis gebahnt und tiefe Schluchten hinterlassen hat. Eine alte Eisenbahnbrücke führt über die Schlucht, wo das rund 25 km lange Abenteuer beginnt. Es gibt so viel zu sehen, da sind auch die ca. 200 Höhenmeter kein Problem. Und mit dem E-Bike erst recht nicht!

In Avegno führt eine Brücke über die stark frequentierte Hauptstrasse. Der alte Dorfkern von Avegno besteht aus Kopfsteinpflaster besetzten Strassen und Plätzen, wunderschönen Rustici und Fresken. Am Ende des Dorfes riecht man bereits den Duft von Grillade aus den Grotti. Aber für eine Pause ist es noch zu früh. Wir queren wiederum die Strasse um den Tunnel zu umfahren und gelangen ins nächste Dorf, nach Gordevio. Hier tauchen wir in den Wald ein, der an warmen Tagen angenehm Schatten spendet und der Waldboden bietet eine willkommene Abwechslung zum Asphalt. Bereits am Waldrand kommt einem ein starker aber vertrauter Geruch entgegen – Bärlauch, der wächst hier in Hülle und Fülle. Wer will kann vom Fahrrad steigen und spontan ein paar Übungen des Vitaparcours, der hier vorbeiführt, einlegen. Der Wald lichtet sich und die Sonne scheint uns wieder ins Gesicht. Wir sind nun in Maggia angelangt und werfen beim kurzen Anstieg einen Blick auf die Kirche San Maurizio, die auf einem Hügel thront. Im Hintergrund sieht man den Wasserfall „Cascata del Salto“ wie er tosend in eine riesige Wanne fällt.

Das Thema Wasser begleitet uns durch das ganze Tal hindurch. Die kristallklare Maggia in ihrem riesigen Flussbett kommt immer wieder zum Vorschein und schaut man sich ein wenig um sieht man unzählige Wasserfälle, die sich über Felskanten ins Tal stürzen. Wer eine Erfrischung nötig hat, kann seine Füsse ins kalte Wasser tunken oder sich einfach so entspannen und Sonne tanken.    

Das Stück zwischen Someo und Cevio ist noch in Konstruktion und somit heisst es für die nächsten ca. 5.5 km der Strasse entlang pedalen. In Cevio geht es zuerst kurz auf einer Nebenstrasse weiter, dann aber sofort zurück auf den Veloweg. Kennt ihr die Geschichte des Vallemaggia schon? Nein? Dann ab ins Museo di Valmaggia, welches sich in Cevio befindet. Nun macht sich auch ein kleiner Hunger oder zumindest Durst breit. Hinter dem Museum befindet sich ein absolut typisches Grotto wie aus dem Bilderbuch. Die Auswahl an einheimischer Gazzosa um den Durst zu löschen ist enorm, sieben Aromen an der Zahl: Unter anderem Heidelbeere, Ingwer, Mandarine, Zitrone oder Moscato. Gestärkt nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Wiederum geht es über eine Brücke und über einen Feldweg nach Bignasco. Hinter dem Freibad hört man wieder das Rauschen des imposanten Wasserfalls. Es geht nicht anders als auch hier zu halten und diese Wassermassen zu bestaunen. Glück gehabt, denn hier sind wir schon fast am Ende unserer Tour. Also Schuhe ausziehen und Füsse rein ins Wasser! Wer noch vor Energie sprüht, kann mit seiner Entdeckungsreise weiterfahren bis San Carlo (ab Cavergno 11 km).

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